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Unser Selbstverständnis Historie und Pflegeverständnis Deutschland im 19. Jahrhundert: Die fortschreitende Industrialisierung mit ihren umwälzenden Folgen für die Gesellschaft führt zu einer Professionalisierung in der Pflege kranker Menschen. Der Hamburger Theologe Johann Heinrich Wichern und der Pfarrer Theodor Fliedner aus Kaiserswerth bei Düsseldorf gelten als die Gründerväter der Diakonie. Ihr Streben ist es, Menschen im Sinne der christlichen Überlieferung zu dienen, sie zu betreuen und zu pflegen. Mit der "Inneren Mission" geben sie dem Grundgedanken der Diakonie erstmals einen institutionellen Rahmen. 1957 wird aus der "Inneren Mission" das "Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland". Inzwischen kümmern sich landauf, landab Diakonissen und Gemeindeschwestern liebevoll und kompetent um Hilfsbedürftige und Kranke. So ist es auch in unserer Region. In den 70er Jahren entstehen erste Sozialstationen in Osterholz-Scharmbeck, Hambergen, Schwanewede und Worpswede. Doch der zunehmende Druck auf das Sozialwesen macht auch vor den Diakoniestationen nicht Halt. So erfolgt in den 90er Jahren eine umfassende Restrukturierung. Das Ziel: Kosten sollen minimiert, Flexibilität erreicht und dem Nächsten im diakonischen Sinne geholfen werden. Es entstehen die Diakonischen Dienste Osterholz e.V. in einer neuen, zukunftsorientierten Struktur. |